Samstag, 29. März 2008

Perl-Suchmaschine.de - Spezialsuche in ausgewählten Quellen

Arrow Perlsuchmaschine.dePerl-Suchmaschine.de ist eine Spezialsuchmaschine rund um die Programmiersprache Perl, die nur ausgewählte Quellen berücksichtigt.


Motivation

90% von Allem ist Mist (Sturgeon's Law).

90% von Allem ist Mist

Das gilt leider auch für Perlbezogene Websites.

Lösung

Man nehme einfach nur die Top 10%.

Nur die Top 10%

Umsetzung

Menschliche Experten, z.Z. nur ich, wählen geeignete Websites aus, sperren ungeeignete Websites, und nutzen aktuelle Suchmaschinentechnologie, hier Google's Benutzerdefinierte Suche.

Aktueller Stand (Ende März 2008):

Derzeit sind ca. 270 Einträge im Suchindex enthalten. Rund 70 Einträge befinden sich auf der Ausschlussliste. Ein Eintrag kann eine einzelne Seite oder auch eine ganze Website repräsentieren.

Es werden nur deutsch- bzw. englischsprachige Websites berücksichtigt.

Da gibt es sicherlich noch Raum für Verbesserungen.

Ausprobieren

Wer mag, kann einfach mal bei Perl-Suchmaschine.de vorbeisurfen und die Suche ausprobieren.

Feedback

Ich freue mich über jedes Feedback und Verbesserungsvorschläge.

Links:



Siehe auch:

Andy Armstrongs Search the Perl World

Donnerstag, 27. März 2008

Open Office 2.4 ist fertig

OpenOffice.org 2.4 ist fertig und steht zum Download bereit.

Die wichtigsten Neuerungen


  • Dokumentenexport nach PDF/A-1 (ISO 19005-1), einem Format welches für Langzeit-Archivierung gedacht ist. Der ISO-Norm-Status ist nicht nur für Behörden von Bedeutung.

  • Base, die Datenbank-Komponente, unterstützt unter Windows nun Datenbanken im Format von Microsoft Access 2007 (.accdb Dateien).

  • OOo kann nun auch per HTTPS-WebDAV auf Dokumente im Web zugreifen.

  • Im Chart-Modul finden sich deutliche Verbesserungen, wie Regressionskurven und verbesserte Tortendiagramme



Ich habe heute die neue Version installiert und bin begeistert.

Siehe auch:

Mittwoch, 26. März 2008

Perl ist Beautiful Code



Im Weblog zu dem lesenswerten Buch Beautiful Code, Leading Programmers Explain How They Think (ISBN 13: 9780596510046), gibt es auch einige Beiträge von Perl-Guru Michael G Schwern:



Siehe auch:

What can bring the excitement back to Perl?

Drüben, bei den PerlMonks, gibt es seit kurzem einen interessanten Thread zum Thema What can bring the excitement back to Perl?.





Highlights

stvn analysiert treffend, warum PHP und Ruby häufig Perl vorgezogen werden.

PHP

PHP punktet mit einer geringen Einstiegshürde und einfacher Installation bei bekannten (und sehr günstigen) Webhostern. Wer schon einmal Perl-Module bei einem Webhoster installieren musste, weiss was gemeint ist.

Ruby

Ruby bietet zu einem das Framework Ruby-on-Rails und den damit verbunden Hype-Faktor, z.B. Zillionen von Weblogs.

Zum anderen kann man in Ruby mit ein bis zwei Zeilen Code Dinge machen, für die man in Java 20 bis 30 Zeilen benötigt.


Was tun?

chromatic macht es besonders deutlich


  • Step one: do something you think is cool with Perl.

  • Step two: get a weblog and post about the results of step one.

  • Step three: make sure that Google and Technorati and other aggregators index your post.

  • Step four: repeat.


Dem kann ich nur zustimmen.

Fazit:

Nützliche, sauber geschriebene Software in Perl ist die beste Werbung für Perl. Zahlreiche Weblogs rund um Perl würden das Bild abrunden und für mehr Publicity sorgen.

Siehe auch:



Bildnachweis:

http://www.flickr.com/photos/loufi/3267486/
von loufi unter Creative Commons Lizenz.

Perl Mythen demystifiziert

Tim Bunce, vielen als Schöpfer des DBI - Database independent interface for Perl bekannt, räumt in seinem Weblog mit diversen Perl Mythen auf:


  • Perl ist tot

  • Perl ist schwer zu lesen / testen / warten

  • Perl 6 killt Perl 5

  • Perl 6 kommt eh nie



Slides (PDF)




Siehe auch:

Donnerstag, 20. März 2008

Bloomfilter: Schnelle, ungenaue Suche

Angeregt durch den IX-Artikel Planten un Bloomen, habe ich mich heute mal wieder mit dem CPAN-Modul Bloom::Filter auseinandergesetzt.

Grundlagen

Bloom-Filter sind probabilistische Datenstrukturen, mit deren Hilfe sehr schnell festgestellt werden kann, welche Daten in einem kontinuierlich fließenden Datenstrom schon einmal vorgekommen sind und welche erstmals auftreten. Hierzu wird mit einer geeigneten Zahl von Hash-Funktionen ein "Fingerabdruck" des gelesenen Datensatzes in einer Hashtabelle hinterlassen.
Quelle: Wikipedia (deutsch) Bloomfilter.

False Positives sind mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit möglich, false Negatives hingegen nicht.

Bloomfilter benötigen erheblich weniger Speicher als vergleichbare Algorithmen.

Beispiel Fahndungsliste

Bloomfilter können von Nutzen sein, wenn es um sensible Daten geht. Das Verfahren kann beispielsweise verwendet werden, um bei einer Fahndung sicher auszuschließen, dass eine gerade überprüfte Person gesucht wird, ohne dabei Personendaten im Klartext vorhalten zu müssen.

Mit Perl geht das ganz einfach.


#!/usr/bin/perl
use strict;
use warnings;

use Bloom::Filter;

my $bf = Bloom::Filter->new( capacity => 10,
error_rate => .001 );

my @fahndungsliste = qw/Hans Max Moritz
Alfred Karl Carl
Otto Friedrich Caspar/;

$bf->add( @fahndungsliste );

my @zu_pruefende_personen = qw/Hans Hugo Carl/;

foreach my $person (@zu_pruefende_personen) {

print "$person wird ";

if ( $bf->check( $person ) ) {
print 'GESUCHT';
} else {
print 'NICHT gesucht';
}
print "\n";

} ## foreach


Ausgabe des Programms

Hans wird GESUCHT
Hugo wird NICHT gesucht
Carl wird GESUCHT



Siehe auch:

Mittwoch, 19. März 2008

Eilantrag in Sachen "Vorratsdatenspeicherung" teilweise erfolgreich

Etappensieg

Das Bundesverfassungsgericht schränkt die Vorratsdatenspeicherung teilweise ein und folgt damit zum Teil einem Eilantrag von über 30.000 Beschwerdeführern.

Zusammenfassung

Die umstrittene Speicherung bleibt weiterhin zulässig. Die Übermittlung an Strafverfolger darf aber immerhin nur in begründeten Ausnahmefällen bei schweren Straftaten erfolgen.

Weiterhin muss die Bundesregierung bis zum 1. September 2008 über die praktische Anwendung der Vorratsdatenspeicherung Bericht erstatten.

Erst danach will das Verfassungsgericht über die Zulässigkeit der Methode an sich entscheiden.

Siehe auch:

Videoclip: Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung

Ein Videoclip über die Sammel-Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung.



via:
Videoclip: Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung (16.03.2008)

Sonntag, 16. März 2008

Talk: A Practical Guide to Moose

Chris Prather gibt in seinem Frozen Perl Talk eine Einführung in Moose, ein postmodernes Objekt-System für Perl 5.

In seinen Slides geht Chris zunächst auf Syntax, type constraints, delegation und Roles ein.

In weiteren Verlauf Teil zeigt Chris, wie man mit Moose ein eigenes Framework erstellt, eigene Meta-Klassen erzeugt und die embedding features nutzt.

Siehe auch

GUUG-Frühjahrsfachgespräch 2008 - Slides der Vorträge sind online

Die Slides des GUUG-Frühjahrsfachgesprächs 2008 sind online.

Ich konnte dieses Jahr zwar leider nicht teilnehmen, aber die Proceedings (ISBN 978-3-86541-276-8, 29,95 Euro), die jedes GUUG-Mitglied im Rahmen der Mitgliedschaft kostenlos erhält, habe ich mir dieses Wochenende durchlesen können. Lohnt sich!


Slides




Siehe auch:



Enjoy!

Sonntag, 9. März 2008

Talk: Introduction To Testing With Perl

Josh McAdams zeigt in seinem Frozen Perl Talk Introduction To Testing With Perl, welche CPAN-Module zum Testen zur Verfügung stehen und führt diese auch gleich mit einigen Beispielen vor.

Fazit

Geeignet für Einsteiger!

Slides





Siehe auch:

Test Driven Development

O'Reilly Radar: Computerbuchmarkt - Programmiersprachen

O'Reilly Radar hat bereits am 03. März 2008 den Artikel State of the Computer Book Market, part 4 -- The Lanugages veröffentlicht.

An Hand der Buchverkaufszahlen des ersten Quartals 2007 wird versucht eine Reihenfolge der Programmiersprachen aufzustellen.

Über die Treffsicherheit dieser Methode lässt sich sicherlich diskutieren.
Ich finde es schon einmal interessant, das O'Reilly die Zahlen öffentlich diskutiert.

Siehe auch auf O'Reilly Radar

Sehr viele $ in der Zukunft?

Dann handelt es sich wahrscheinlich um eine(n) Perl-Programmierer(in).



Quelle: Good Fortune, schon etwas betagt, aber immer wieder schön.

Donnerstag, 6. März 2008

Devel::NYTProf - The New York Times Perl Profiler

The New York Times verwendet Perl um ihre zahlreichen eingehenden Nachrichten-Feeds einzubinden.

We handle retrieving, parsing and transforming incoming feeds from whatever strange proprietary format our partners choose to give us into something that our CMS can digest. As you can imagine, we deal with a huge amount of text processing. To handle all of these transformations as efficiently as possible we rely heavily on the magic of Perl.

Quelle: The New York Times Perl Profiler


Adam Kaplan, der seit kurzem im Feed-Team der New York Times arbeitet, hat das neue CPAN-Modul Devel::NYTProf entwickelt und veröffentlicht: The New York Times Perl Profiler.

Usage


perl -d:NYTProf myslowcode.pl nytprofhtml


Ergebnisse

Übersicht


Details



Cool!


via:

Dienstag, 4. März 2008

Open Source Jahrbuch 2008 erschienen - Zwischen freier Software und Gesellschaftsmodell

Das Open Source Jahrbuch 2008 Zwischen freier Software und Gesellschaftsmodell ist am 04.03.2008 erschienen.


Das Inhaltsverzeichnis der kommerziellen Version als Kostprobe:


  • Vorwort der Herausgeber von Bernd Lutterbeck, Matthias Bärwolff und Robert A. Gehring

  • Open Source im Jahr 2007 von Oliver Diedrich



Kapitel 1 Vom Anwender zum Entwickler


  • Das Zeitalter der altruistischen Partizipation von Bob Dannehl

  • Anwenderemanzipation - Wie Nutzer die Softwareentwicklung beeinflussen können von Jan Ulrich Hasecke

  • Architecture of Participation: Teilnehmende Open Source bei MySQL von Kaj Arnö

  • OpenOffice.org - Aus dem Alltag eines nicht alltäglichen Open-Source-Projekts von Jacqueline Rahemipour

  • OpenMoko - Freie Software für Mobiltelefone von Michael Lauer

  • Endanwendergetriebene Open-Source-Softwareentwicklung mit Cofundos von Sören Auer



Kapitel 2 Von der Innovation zum Geschäftsmodell

  • Open Source als Werkzeug der Wirtschaft von Matthias Choules und Roman Rauch

  • Monopolelemente bei freier Software von Matthias Bärwolff

  • Unternehmen zwischen Offenheit und Profitstrebenvon Joel West

  • OS-Marketing - Warum Konsumenten am Marketing von Unternehmen teilnehmen von Klaus-Peter Wiedmann, Lars Pankalla und Sascha Langner

  • Open Source und Nachhaltigkeit von Thorsten Busch

  • Der Fall Microsoft - Offengelegte Schnittstellen und offengebliebene Fragen von Leonie Bock



Kapitel 3 Von der digitalen Herausforderung zum sozialen Prozess

  • Open Source trägt Verantwortung von Richard Bretzger

  • Vom Revolutionär zum Unternehmer - Die F/OSS-Bewegung im Wandel von Andrea Hemetsberger

  • Offene Quellen - Die medialen Bedingungen der Knappheitskommunikation von Udo Thiedeke

  • Digitale Produktionsgemeinschaften: Open-Source-Bewegung als deterritorialeVergemeinschaftung von Daniel Tepe und Andreas Hepp

  • Ebenen von Lernprozessen in Open-Source-Softwareprojekten von Christoph Koenig



Kapitel 4 Von der Entscheidung zum Einsatz

  • Auf der Suche nach Mitteln, die den Zweck heiligen von Marc Schachtel und Malte Schmidt-Tychsen

  • Die Bedeutung von Open Source in der öffentlichen Verwaltung und der IT-Branche von Jochen Günther

  • Messung von Offenheit an IT-Artefakten von Jan Suhr

  • Die deutsche Rechtsprechung zur GNU General Public License von Henriette Picot

  • Open Source Content Management - Eine kritische Betrachtung von Tobias Hauser und Andi Pietsch

  • Change Management: Linux-Desktop-Migration mit Erfolg von Beate Groschupf und Natascha Zorn

  • Umstieg auf Open-Source-Lösungen in der Stadtverwaltung: Ein Vergleich der Städte Treuchtlingen, München, Wien und Schwäbisch Hall von Mark Cassell



Kapitel 5 Vom Wissen zur Vernetzung

  • Fest im Griff - Netze und Menschen von Mathias Eberle

  • Wissensmanagement auf Basis von Open-Source-Software von Georg Hüttenegger

  • Richard Stallmans Goldene Regel und das "Digital Commons" von Glyn Moody

  • Archivierung und Open Source von Christoph Jeggle und Ulrich Kampffmeyer

  • Linux4Afrika - Ein Linux-Terminal-Serverprojekt von Hans Peter Merkel