Freitag, 29. Mai 2009

Ubuntu: Desktop Linux For The Windows Power User

Adam Overa ist eigentlich ein hartgesottener Windows-Profi und- Fan, nun zu mindestens bis Windows XP. Vista hat er recht zügig verworfen.

Aus der Sicht eines Windows Power Users hat Adam eine lesenswerte Anleitung für Umsteiger von XP auf Ubuntu geschrieben: Desktop Linux For The Windows Power User.

Ich nutze die Ubuntu Desktop Edition seit knapp zwei Jahren auf meinem Laptop und vermisse gegenüber XP nichts.

Also, einfach mal parallel zu XP oder Vista installieren und ausprobieren.

via:
UbuntuWeeklyNewsletter/Issue143


Siehe auch:
Why Canonical Will Succeed Where Most Do Not

Mittwoch, 13. Mai 2009

Kostensenkung durch Web-Automatisierung

Immer mehr Unternehmen stellen webbasierte B2B-Plattformen zur Abwicklung geschäftlicher Transaktionen zur Verfügung, die Ihre Mitarbeiter zeitaufwändig manuell bedienen müssen.

Diese Tätigkeiten können oft kostengünstig automatisiert werden.

Nachfolgend ein vereinfachtes Beispiel aus einem Kundenprojekt.

Beispiel: Auftragsbestätigung als PDF aus Datenbank suchen

Situation:

Auftragsbestätigungen sind als PDF-Datei in einer Datenbank des Lieferanten hinterlegt. Die Datenbank ist für den Kunden nur über ein kompliziert zu bedienendes Web-Interface zugänglich.

Problem:

Ein qualifizierter Mitarbeiter ist werktäglich mehr als zwei Stunden damit beschäftigt, diese PDF-Dateien zu suchen, herunterzuladen und an interne Sachbearbeiter weiterzuleiten.

Lösung:

Ein eigens erstellter Crawler durchläuft jede Nacht das Webinterface, sucht nach neuen Auftragsbestätigungen, lädt die passende PDF-Datei herunter und stellt diese an den richtigen Sachbearbeiter zu.

Amortisationsdauer:

Weniger als vier Wochen. Die frei gesetzten Ressourcen konnten umgehend der eigentlichen Aufgabe der Abteilung zugeordnet werden.

Eingesetzte Werkzeuge:



Kontakt:

Kontaktdaten und weitere Infos: Homepage Thomas Fahle

Montag, 11. Mai 2009

LPIC-1 Zertifizierung

Immer mehr Firmen erwarten neben Linux-Berufserfahrung auch den Nachweis der Qualifikation durch entsprechende Linux-Zertifikate.

Außerdem wurde ich von einigen Kunden, für die ich Perl-Schulungen durchgeführt habe, gefragt, ob ich auch Linux-Schulungen anbieten kann.

Daher habe ich am 06. Mai 2009 die LPIC-1 Zertifizierung erfolgreich abgelegt. LPIC-2 wird demnächst folgen.

Empfehlenswerte Literatur

LPIC-1: Linux Professional Institute Certification Study Guide: (Exams 101 and 102), 2nd Edition, Roderick W. Smith, ISBN: 978-0-470-40483-6

Ein sehr gutes englisches Buch, das alle Themen der LPIC-1 Zertifzierung berücksichtigt. Der Autor fasst die Prüfungsthemen zu zusammenhängenden Abschnitten zusammen. Ein eigener Index zeigt auf, welcher Abschnitt zu welchem Prüfungsthema gehört.

Zahlreiche praktische Übungen und prüfungsrelevante Fragen runden das Ganze ab.

Die beiliegende CD-ROM enthält das Buch als PDF, sowie 200 weitere Prüfungsfragen.


LPIC-1 (4. Auflage) Vorbereitung auf die Prüfung des Linux Professional Institute von Peer Heinlein, ISBN: 978-3-937514-81-9


Ein sehr gutes deutschsprachiges Buch, das die Themen gemäß der LPI-Prüfungs-Einteilung behandelt.

Ausgehend von einer oder mehreren kniffeligen Fragen im Stil der LPI-Prüfung erarbeitet der Autor die richtige Lösung und erklärt, warum die anderen Antworten nicht passen können. So wird auch die nötige Vorgehensweise für die Prüfung geübt.

Wenn der Autor ausdrücklich auf eine bestimmte man-page verweist, dann sollte man sich diese auch genau anschauen.


Man-Pages und Übungen

Trotz der oben genannten Bücher sind Manpages und Übungen die wichtigste Grundlage zum Bestehen der Prüfung. Man sollte jede Datei und jeden Befehl, der in den Lernzielen genannt wird, mindestens einmal in der Hand gehabt haben.

Zur Vorbereitung auf die Prüfung empfehle ich die Verwendung von Fedora und Debian, z.B. als virtuelle Maschinen via VirtualBOX oder VMwareServer, und den Aufbau eines kleinen Heimnetzwerkes (z.B. zwei Laptops/Workstations/Netbook und ein Hub/Switch), so daß man auch ruhig mal etwas absichtlich verstellen kann.


Siehe auch

Mittwoch, 6. Mai 2009

Petition: Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten

Ungeeignet, den Missbrauch von Kindern zu verhindern

Text der Petition
Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die "Sperrlisten" weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.
Begründung
Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.
Quelle: Petition: Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten .

Die Petition: Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten gegen das laienhafte Vorgehen der "Zensursula" kann noch bis zum 16.06.2009 online gezeichnet werden.

Sobald die Aktion 50.000 Unterstützer findet, muss sich der Petitionsausschuss des Bundestages damit in einer öffentlichen Sitzung beschäftigen.

Aktuell sind es mehr als 37.000 Mitzeichner.


Siehe auch: 13 pro Minute» – Bürger gegen «Zensursula»